Referenzen
Historische Gebäude
Im Rahmen einer geplanten energetischen Ertüchtigung der Gebäudehülle wurde die vorhandene Bausubstanz eines denkmalgeschützten Rathauses im Schwarzwald eingehend untersucht.
Ziel der Untersuchung war die Bewertung der bauphysikalischen und materialtechnischen Eigenschaften der historischen Bauteile, um geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ohne Beeinträchtigung der Bausubstanz zu entwickeln.
Untersuchungsschwerpunkte:
• Bestimmung des Feuchtegehalts der Wände und Deckenbauteile
• Analyse von Salz- und Gipsgehalten als potenzielle Schadensursachen
• Ermittlung der Wasseraufnahmefähigkeit historischer Mauerwerksproben
• Dichtebestimmung zur Beurteilung der Materialstruktur und Festigkeit
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Planung nachhaltiger Sanierungsmaßnahmen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen sowie bauphysikalischer Vorgaben.
Zur Qualitätssicherung im musealen Bereich wurden im neu errichteten Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz neu installierte Ausstellungsvitrinen auf Emissionen leichtflüchtiger organischer Verbindungen (VOC) untersucht.
Die Prüfungen erfolgten auf Grundlage des Standards des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg, der sich im musealen Kontext als bewährter Maßstab zur Beurteilung der Schadstofffreiheit in Vitrinen etabliert hat.
Ziel der Untersuchung war es, potenzielle Materialemissionen frühzeitig zu erkennen, die sich negativ auf empfindliche Kulturgüter auswirken könnten, um einen präventiven Objektschutz sicherzustellen.
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fachliche Projektierung, Überwachung und Erfolgskontrolle einer mikrobiologischen Dekontamination sensibler archäologischer Objekte im musealen Kontext. Die Maßnahmen dienten der Erhaltung und dem Schutz kulturhistorisch bedeutsamer Fundstücke aus der Ur- und Frühgeschichte vor mikrobiellem Befall.
Im Rahmen der Betreuung der Ethnologischen Sammlung im Schloss Hohentübingen in Tübingen wurde eine fachliche Schadstoffuntersuchung zur Gewährleistung einer sicheren Nutzung durchgeführt. Die Untersuchungen umfassten sowohl die Erfassung möglicher Belastungen durch organische Verbindungen und biozide Stoffe als auch die Bewertung potenzieller Risiken für Exponate und Besucherinnen bzw. Besucher
Untersuchungsort: Iphofen, Unterfranken
Fachliche Begutachtung und analytische Untersuchung einer Kirche des frühen Barock auf das Vorkommen von Holzschutzmittelwirkstoffe in tragenden und dekorativen Holzelementen.
Ziel der Maßnahme war die Bewertung potenzieller gesundheitlicher Risiken sowie die Ableitung denkmalverträglicher Sanierungs- oder Schutzmaßnahmen unter Berücksichtigung konservatorischer Anforderungen.
Uwe Münzenberg
zertifizierter Sachverständiger für Baubiologie (VDB)
Sachverständigenbüro Münzenberg
Rechenberg 2, 97346 Iphofen